Barrierefrei und stadtnah: Die Kontaktstelle für Selbsthilfe ist umgezogen und öffnete jetzt mit einer kleinen Einweihungsfeier auch offiziell die Türen

Nach fast 15 Jahren im Braunschweiger Stadtteil Lehndorf ist die Kontaktstelle für Selbsthilfe jetzt in der Mitte von Braunschweig ansässig. Mit der besseren Erreichbarkeit solle auch der Service verbessert werden, sagte Ines Kampen, Leiterin der Kibis bei der Eröffnungsfeier, zu der rund achtzig Gäste aus der sozialen Arbeit, verschiedenen Institutionen, aus Selbsthilfegruppen, sowie aus Politik und Verwaltung kamen. „Passend zum niedrigschwelligen Angebot werden wir jetzt dem Motto, jede Braunschweigerin und jeder Braunschweiger soll zu uns den gleich langen Weg haben, gerecht. Bisher sind auch schon so viel Besucher vorbeigekommen, wie sonst in einem ganzen Jahr“, so Kampen. Mit einem Blick zurück auf die vergangenen Jahre, zog sie ein sehr positives Resümee: „Jetzt, da ich zurückblicke, ist die Zeit dort schnell vergangen. Obwohl es auch eine Zeit war, in der sich vieles ereignet hat: Immer mehr digitales arbeiten, stärkere Vernetzung mit anderen Einrichtungen und der Stadtverwaltung und der Ausbau von Projektarbeit. Mit der zentralen Lage werden diese Aspekte noch besser umzusetzen sein.“

Gemeinsam mit pro familia, ebenfalls neue Mieter in den Räumen der Lebenshilfe, pflegt die Kibis ein gutes Miteinander. „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, meinten die beiden Leiterinnen Ines Kampen und Sigrid Korfhage von pro familia einstimmig. Detlef Springmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Braunschweig begrüßte die Gäste als Hausherr und freute sich, dass hier, „in der Keimzelle der Lebenshilfe“,  Partner aus und für die soziale Arbeit ihr neues Domizil gefunden haben.  Dr. Christine Arbogast, Braunschweiger Dezernentin für Soziales, Schule, Gesundheit und Jugend, übernahm im Namen der Stadt das Grußwort. „Der Raum ist der dritte Pädagoge. Dieses Zitat unterstreiche die Bedeutung der guten Erreichbarkeit und Barrierefreiheit, die für beide Institutionen wichtige Voraussetzungen seien. Dem werde mit diesen neuen Räumlichkeiten Rechnung getragen, so die Sozialdezernentin. In ihrer kurzen Rede ging sie zudem auf die gute Zusammenarbeit der Kibis mit der Stadtverwaltung ein. Durch Netzwerke, Arbeitskreise, dem Selbsthilfetag und vielen anderen Aktionen sind Verwaltung und Institution miteinander verbunden.  Abogast betonte zudem,  wie genial das Prinzip der Selbsthilfe sei.

Für Begeisterung sorgten die „Kulturbeauftragten“, Matthias und Paul Köninger, die der gelungenen Veranstaltung das musikalische I-Tüpfelchen setzte.

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