Die interkulturellen Gesundheitslotsen bei der KIBiS

Seit März gibt es im Gesundheitsamt eine interkulturelle Servicestelle für Gesundheitsfragen mit der Ansprechpartnerin Frau Farahnaz Javanmardi. Dieses Angebot richtet sich an alle Migranten/innen und dient zur Aufklärung und  Verbesserung des Gesundheitssystems. Die Gesundheitslotsen stammen aus verschiedenen Ländern, wie z.B. Mexiko, Syrien, Indien. Die Aufgabe der Lotsen besteht darin, die Migranten darüber zu informieren, wo und wie sie bei medizinischen und sozialen Problemen Hilfen in Anspruch nehmen können.

Die interkulturelle Servicestelle hat zusammen mit Ines Kampen und Fatmar Bayraktar am 01.09.2016 rund 30 Gesundheitslotsen zum Thema Unterstützung durch Selbsthilfegruppen geschult. Während der Schulung ging es schwerpunktmäßig um das Konzept der Selbsthilfe, um bestehende Selbsthilfegruppen und Gruppen, die noch im Aufbau sind. In einer Kleingruppenarbeit tauschten sich die Teilnehmer über Erfahrungen der eigenen Herkunftsländer bezüglich dem Umgang mit Sorgen oder Problemen aus. Anschließend gab es einen lebendigen und bereichernden Austausch zwischen den Teilnehmern.

"Wir freuen  über den Kontakt zu den Gesundheitslotsen, denn der Austausch ist eine wichtige Brücke, um mit den verschiedenen Kulturen in Kontakt zu treten", sagt Ines Kampen, Leiterin der KIBiS. "Die Aufklärung und Wissensweitergabe spielen eine wichtige Rolle, um den Menschen die Selbsthilfe näher zu bringen."

Die KIBiS freut sich über die gute Kooperation und plant weitere Veranstaltungen mit der Servicestelle für Gesundheitsfragen.

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