Neues Tanztheaterstück von AMBETgroup: "Giselle - verrrückt nach Dir!"

Das neue Tanztheaterstück bringt einen klassischen Ballettstoff in neuer Form auf die Bühne und verleiht der eigentlich tragischen Geschichte einen positiven Impuls.

In der Beschreibung heißt es: "Durch die Inszenierung von Prinzenrolle/Hamlet hat die Ambetgroup Blut geleckt; so versucht sie sich auch an anderen klassischen Stoffen; dabei kam Giselle in den Fokus der Company. Seit 1835 wird der Stoff von Heinrich Heine von unterschiedlichen Choreografen immer wieder neu interpretiert. Die Ambetgroup strebt nach neuen Formen zu altem Inhalt. In einer Mischung aus klassischem Ballett, Performance und modernem Tanz entsteht eine zeitgenössische Tanzversion dieses beliebten aber anspruchsvollen Stückes. Der Auftrittsort Kirche nimmt Einfluss auf das Stück – die Kulisse des mittelalterlichen Kirchenraumes gemischt mit Nachkriegsarchitektur ist die inspirierende Quelle für das Ensemble. Zur Unterstützung von Giselle werden echte 'Giselas' gesucht, die interaktiv aus dem Zuschauerraum mitwirken. Sie verbinden den historischen Stoff mit dem Liebesleid heutiger Giselas im Zeitalter von Facebook, Instagram, Parship und Co.

Im Gegensatz zu vielen historischen Aufführungen strebt die Ambetgroup nach einem gemässigten Happyend dieser eigentlich tragischen Geschichte."

Woche der seelischen Gesundheit Wolfenbüttel

Der nächste Termin ist am 21. September 2021 im Schloss Wolfenbüttel. Der Termin wird von der Selbsthilfekontaktstelle Wolfenbüttel KISS im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit organisiert. Der Eintritt ist kostenlos und nur mit vorheriger Anmeldung bei der KISS möglich, Tel. 05331 / 92 00-60, E-Mail ed.rehcsiteatirap@letteubneflow.eflihtsbles.

Mehr Infos zum Stück unter www.kunasmodernus.com und zur KISS unter selbsthilfe-wolfenbuettel.de.

AMBETgroup besteht aus Menschen mit und ohne seelische Beeinträchtigung und ist eine Initiative von Ambet e. V. Braunschweig unter der Leitung von Ulrike Stein und mit der Choreografie von Gerda Brodmann-Raudonikis.

Fotos von Uwe Brodmann

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