"Psychisch krank – was t(n)un!" - Die KIBiS bei der 1. Gesundheitskonferenz in Braunschweig

An der Veranstaltung "Psychisch krank – was t(n)un!" nahmen am 09.12.2015 rund 240 Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen der psychiatrischen Versorgung sowie der Angehörigenselbsthilfe in der Rotunde der Öffentlichen Versicherung teil. Zwei Vorträge zum Thema "Regionale Versorgungsstruktur bei psychischen Erkrankungen" und "Depression - Wer ist betroffen?" führten die Teilnehmer in die Thematik ein.

Danach folgte ein "Stadtgespräch" mit Vertretern aus den Bereichen Kinder- und Jugendberatung, Psychotherapie, Hausärzte, niedergelassene Psychiater und der Klinik für Psychiatrie, die anhand eines Fallbeispiels aufzeigten, wie der Weg einer Patientin zu einer geeigneten Hilfe verlaufen könnte.

In den daran anschließenden acht Workshops zu unterschiedlichen Themen wurden mit den Teilnehmern zu den Fragestellungen: "Wo gibt es dringenden Verbesserungsbedarf?" und "Wie könnten erste Schritte zur Weiterentwicklung der Versorgung aussehen?" weitergearbeitet.

In das Thema des Workshops "Die Bedeutung der Angehörigen in der psychosozialen Begleitung“ führten Dr. Michael-Marc Theil, Stiftung Neuerkerode, Marlis Wiedemann, Angehörigenselbsthilfe psychisch erkrankter Menschen, sowie Ines Kampen, KIBiS, ein. Es wurde angeregt über die Rolle der Angehörigen gesprochen sowie über die Unsicherheit der begleitenden Familienmitglieder beim Umfang der Unterstützung im Bezug zum Hilfesystem. Einig waren sich die Teilnehmer, dass es ein größeres professionelles Angebot von psychosozialer Beratung für Angehörige geben sollte.

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