Aktuelle Informationen zu Treffen von Selbsthilfegruppen

Zu der Möglichkeit von Treffen von Selbsthilfegruppe liegen derzeit zwei Informationen von der Landesebene vor. Demnach können die persönlichen Treffen bis auf Weiteres nicht stattfinden:

In einer Mitteilung des Selbsthilfebüro Niedersachsen vom 27.05.2020 heißt es:

"Dass Selbsthilfegruppen von den aktuellen Lockerungen betroffen sind und Gruppentreffen unter bestimmten Auflagen erlaubt sind, können wir derzeit nicht bestätigen. Wir stehen in Kontakt mit dem Niedersächsischen Ministerium und warten auf eine offizielle Stellungnahme. (…)
In einigen Landkreisen und Städten liegen für Gruppentreffen bereits Ausnahmeregelungen vor. Selbsthilfeorganisationen, Selbsthilfegruppen sowie Selbsthilfefachkräfte sollten sich für nähere Informationen direkt an das Gesundheitsamt vor Ort wenden. Dieses wird Ihnen mitteilen, ob eine solche Ausnahmeregelung in ihrer Stadt oder ihrem Landkreis besteht."

Das Landessozialamt schreibt in einer Handreichung zum Thema Selbsthilfegruppen in der Pflege nach § 45d SGB XI am 28.05.2020:

"Für Selbsthilfe in der Pflege sind Zusammenkünfte von Pflegebedürftigen und / oder Angehörigen in einer Selbsthilfegruppe besonderes Wesensmerkmal. Wie bei den AZUA sind Gruppenveranstaltungen aus Gründen des Infektionsschutzes auch hier seit Mitte März ausgesetzt worden. Da Gruppentreffen weiterhin nicht stattfinden können, sollten für die gegenseitige Unterstützung und den Austausch der Betroffenen auch hier die technischen Möglichkeiten genutzt werden. Dazu gehört die Kontaktpflege, Wissensaustausch und gegenseitige Unterstützung über E-Mail-Verteiler, Telefon- und Videokonferenzen, Video-Chats per Skype oder der Austausch über Whatsapp-Gruppen."

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