Geänderte Corona-Verordnung bringt Testpflicht für Selbsthilfegruppen-Treffen

Wie wir schon berichtet hatten, sind die Treffen von Selbsthilfegruppen mit gesundheitlichen Themen wieder erlaubt. Mit der neuen, seit 10.05. geltenden Corona-Verordnung schreibt das Land vor, dass die Teilnehmer*innen der Treffen auf Corona getestet sein müssen. Der Test muss entweder durch eines der öffentlichen zugelassenen Testzentren durchgeführt werden oder als Selbsttest vor dem Treffen. Der Test entfällt bei Nachweis einer vollständigen Impfung oder nach Genesung.

Zusammenfassung der Corona-Verordnung, soweit Selbsthilfegruppen betroffen sind (§ 6 Abs. 3, Stand 10.05.2021):

  • Selbsthilfegruppen nach § 20h SGB V sowie Selbsthilfegruppen nach § 45d SGB XI dürfen sich treffen, d.h. Selbsthilfegruppen mit Gesundheitsthemen.
  • An den Treffen dürfen bis zu 10 Personen teilnehmen. 
  • Bei den Treffen müssen die Teilnehmer*innen medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen (OP- oder FFP2-Maske) tragen.
  • Die Teilnehmer*innen müssen mindestens 1,5 Meter Abstand halten.
  • Wenn die Teilnehmer*innen unter Einhaltung des Abstandsgebots einen festen Platz auf einem Stuhl eingenommen haben, können die Masken abgenommen werden.
  • Die Teilnehmer*innen müssen auf Corona getestet sein.
    • Dies ist entweder in einem der offiziellen Testzentren möglich, oder als Schnelltest vor Ort.
    • Da der Schnelltest vor Ort bestimmten Regeln unterliegt, würden wir eher empfehlen, auf die Testung im Testzentrum zurückzugreifen und möglichst den einmal wöchentlich kostenlosen Test zu nutzen. Dieser darf maximal 24 Stunden vor dem Treffen stattgefunden haben.
    • Infos zu den Braunschweiger Testzentren: www.braunschweig.de/aktuell/schnelltests-stadtplan.php
    • Wenn Sie selbst vor Ort testen möchten, empfehlen wir, § 5a der Corona-Verordnung zu lesen. Die Verordnung finden Sie unter www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html.
    • Der Test entfällt bei Nachweis einer vollständigen Impfung oder nach Genesung von Covid-19.
    • Die Teilnehmer*innen müssen mit Kontaktdaten dokumentiert werden.

Wir würden empfehlen, dass sich ein oder zwei Mitglieder der Selbsthilfegruppe bereit erklären, sich um diese Corona-Maßnahmen zu kümmern, um die Gruppenleiter*innen bzw. Gruppensprecher*innen zu entlasten.

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