Gemeinsamer Bundesausschuss aktiviert bundeseinheitliche Sonderregeln für verordnete Leistungen

© G-BA

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) weitere zeitlich befristete bundeseinheitliche Sonderregelungen bei ärztlich verordneten Leistungen aktiviert.

Sie gelten bundeseinheitlich vom 2. November bis zum 31. Januar 2021 und werden, je nachdem, wie sich das Pandemiegeschehen in Deutschland entwickelt, vom G-BA nochmals verlängert. Inhaltlich knüpft der G-BA an die bereits aus den Frühjahrsmonaten bewährten Ausnahmemöglichkeiten im Bereich der ärztlich verordneten Leistungen an.

Die beschlossenen Regelungen ergänzen insbesondere die bereits geltenden Sonderregelungen im Bereich der ärztlich verordneten Leistungen: telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen (Oktober 2020) und Krankentransportfahrten von COVID-19-positiven Versicherten (seit Frühjahr 2020).

Neue Sonderregelungen:
- Videobehandlung
- Verordnungen nach telefonischer Anamnese
- Verlängerung der Vorlagefrist für Verordnungen
- Erleichterte Vorgaben für Verordnungen

Der Beschluss tritt nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger mit Wirkung zum 2. November 2020 in Kraft.

Die vollständige Pressemitteilung des G-BA finden Sie unter dem folgenden Link: www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen/905/

 

Quelle: Newsletter vom 03.11.2020 und Fachinfo vom 30.10.2020 des Paritätischen Bundesverbands

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