Neue Corona-Verordnung bringt Erleichterung für Selbsthilfegruppen-Treffen

Am 25.08.21 ist eine neue Corona-Verordnung in Kraft getreten. Neu ist vor allem, dass jetzt drei Kriterien gelten. Neben der 7-Tage-Inzidenz der Infektionen sind dies die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und die Belegungsquote der Intensivbetten. Aus den drei Kriterien werden dann drei Warnstufen abgeleitet. Neu ist zudem die 3G-Regel, die ab Warnstufe 1 nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete zu bestimmten Veranstaltungen zulässt.

Grundsätzlich gilt:

  • Treffen sind mit Hygiene-Maßnahmen ("AHA+L") erlaubt.
  • Die Teilnehmerzahl ist für Selbsthilfegruppen faktisch nicht beschränkt (bis zu 1000).
  • Wer unter Beachtung der Abstandsregel seinen Sitzplatz eingenommen hat, kann die Maske abnehmen.
  • Bis zu einer Teilnehmerzahl von 25 gibt es keine Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation, jedoch ist eventuell die Einrichtung, in der die Treffen stattfinden, dazu verpflichtet.
  • Erst ab einer Teilnehmerzahl von 25 muss dokumentiert werden, wer teilnimmt.
    (Eine Dokumentation oder einfach ein Mitglieder-Verteiler erscheint uns aber dennoch empfehlenswert, damit man im Falle einer Infektion alle benachrichtigen kann.)

Warnstufe 1 - oder 5 Tage hintereinander Inzidenz über 50:

  • Ab einer Teilnehmerzahl von 25 dürfen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen ("3G-Regel").

Warnstufen 2 bis 3:

  • Bisher wurden keine Maßnahmen festgelegt, da wir derzeit von diesen Stufen noch weit entfernt sind.

Weitere Informationen und Links, unter anderem zu den Warnstufen:

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