Treffen von Selbsthilfegruppen in Niedersachsen bleiben möglich

Selbsthilfegruppen werden nicht in der Niedersächsischen Corona-Verordnung thematisiert. Allerdings sieht das Land Niedersachsen in der Arbeit von Selbsthilfegruppen ein wichtiges Anliegen. Das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen  verweist auf die FAQs der Internetseite vom Land Niedersachsen (Stand 05.11.2020):

"Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln können Selbsthilfegruppen weiter arbeiten und sich treffen. (...) [Wir bitten] darum, die Gruppengrößen möglichst klein zu halten. (...) Es besteht eine Pflicht zur Dokumentation der Kontaktdaten, das ist gerade bei der Teilnahme von verschiedenen Haushalten besonders wichtig."

Auch das Gesundheitsamtes in Braunschweig bestätigt in einer E-Mail vom 04.11.2020 die Möglichkeit, Selbsthilfegruppentreffen fortzusetzen:

"Vielmehr können Sie Ihre Treffen somit gemäß § 7 Abs. 1 im Sitzen unter Einhaltung des Abstandsgebots (§ 2 Abs. 2 und 3 Nr. 1) mit nicht mehr als 50 Personen durchführen, sofern ein unterhaltender Charakter der Treffen ausgeschlossen ist."

Wichtiger Hinweis: Der Räumlichkeit ist nach wie vor ein Hygienekonzept gemäß § 4 zugrunde zu legen, welches Maßnahmen zum Schutz der Beteiligten vor Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 beinhaltet.

Wir empfehlen zudem selber abzuwägen, ob eine Aufschiebung der Treffen oder eine digitale Durchführung eine alternative Möglichkeit darstellt.

Außerdem: Auch für Selbsthilfegruppen mit Pflegebedürftigen und/oder Pflegenden Angehörigen nach § 45 d SGB XI benennt das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in der aktuellen COVID-19-Handreichung Vorgaben für Gruppentreffen:

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