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Die Braunschweiger Selbsthilfe feiert Frühlingsfest - Ines Kampen als Leiterin der KIBiS in den Ruhestand verabschiedet

Am 13. März 2026 wurde die bisherige Leiterin der KIBiS, Ines Kampen, feierlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Im Rahmen eines Frühlingsfestes kamen zahlreiche Vertreter*innen der Braunschweiger Selbsthilfegruppen sowie der Geschäftsführer des Paritätischen Braunschweig, Vertreter der Selbsthilfekontaktstellen des Paritätischen Landesverbands und weitere Gäste zusammen.

Sven Spier, Geschäftsführer des Paritätischen Braunschweig, blickte zurück auf 23 Jahre Engagement im Dienst für die Selbsthilfegruppen und würdigte ihren herausragenden und nachhaltigen Beitrag zur Braunschweiger Selbsthilfeszene und des breiten Netzwerks psycho-sozialer Einrichtungen um die KIBiS.

Monika Fritzke, Sprecherin des Selbsthilfegruppen-Rates, hob in ihren emotionalen Grußworten die Bedeutung von Frau Kampens langem Einsatz für viele existierende Selbsthilfegruppen hervor, die sie bei der Gründung und auch bei späteren Fragen begleitet hat.

Ines Kampen bedankte sich bei allen für die wertschätzenden Worte und die guten Wünsche. Ihr Nachfolgerin Kathrin Knoll stellte sie mit sehr freundlichen Worten gerne vor. Frau Knoll zollte auf ihre Art Respekt und machte mit einem Schuh und einem Hut sehr bildhaft deutlich, dass sie in große Fußstapfen tritt und sie den Hut zieht.

Norbert Wiedemann, Angehörigenselbsthilfe psychisch erkrankter Menschen und vertreten im Braunschweiger Selbsthilfegruppenrat, trat als Selbsthilfe-Clown „Nobbi“ auf. In dieser Rolle, aber auch für seine Selbsthilfegruppe und den Selbsthilfegruppenrat, ist er seit rund drei Jahrzehnten aktiv. So blickt er in seiner bekannt launigen Art auf die Jahre der Zusammenarbeit und gemeinsamen Wirkens zurück. Zum Andenken überreichte er Frau Kampen seine Clownsnase, die sie gleich freudig aufsetze und sich vor dem versammelten Publikum herzlich bedankte.

Zwischendurch wurde zum Büffet gerufen, ein sehr vielfältiges und leckeres Mitbringbüfett, das nicht nur vielen mundete, sondern auch Gelegenheit für Gespräche, persönliche Begegnungen und individuelle Abschiedsworte mit Frau Kampen bot. Zudem bot sich diese Pause dafür an, dass sich die Anwesenden mit Hilfe bereitgestellter Materialien im Abschiedsbuch für Frau Kampen verewigten.

Joshua Friederichs, Geschäftsbereich Soziale Hilfen, Beratung und Gesundheitsdienste des Paritätischen Landesverbands, fand ebenfalls lobende Worte für das langjährige und vorbildliche Engagement von Ines Kampen.

Roland Wolter, Mitarbeiter der KIBiS und selbst seit 21 Jahren dabei, warf stellvertretend für das KIBiS-Team einen Blick zurück auf über zwei Jahrzehnte und hob dabei besonders die vielen Highlights und Anekdoten hervor, die sich zum Beispiel bei den Selbsthilfetagen, bei den Feiern und bei den von Frau Kampen organisierten Selbsthilfegruppen-Fortbildungen ereignet haben. So manches, das von den Vorredner*innen angesprochenen worden war, fand hier in einem Foto eine passende Illustration.

Schließlich brachte der Selbsthilfe-Chor ein Ständchen vor, bei dem auch mitgesungen werden konnte – drei zum Teil passend umgedichtete Lieder, die Anerkennung, gute Wünsche und Frohsinn verbreiteten.

Zum Abschluss dieses schönen und emotionalen Abends dankte Ines Kampen noch einmal allen sehr herzlich und verabschiedete sich mit guten Wünschen.



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